Tunnel- und Nestbau

Eines der Hauptbechäftigung bei Mongolischen Rennmäusen ist das Erbauten von Tunnelsystemen und Bauten.

Bietet man neues Heu oder Einstreu an, kann man Dieses Verhalten sehr gut beobachten.

 

In der Natur leben Rennmäuse in unterirdischen Bauten.

Im Sommer leben sie in ca. 50 cm Tiefe.

Im Winter teilweise in bis zu 150 cm Tiefe.

Die Höhlensysteme führen in verschiedene Kammern wie den Futterbereich, Vorratskammer, Jungtierneste und eigene Nestbauten.

 


In der Heimtierhaltung kannst du dieses Verhalten besonders gut beobachten.

Täglich wird gebuddelt und gescharrt.

Oftmals wird in Ecken intensiver gescharrt, eben dort, wo es nicht weitergeht.

Beim Scharren wird mit den Hinterläufen das Einstreu nach hinten geschupst. 

 

Wenn das Eckenscharren sehr häufig und laufend geschieht, fehlen im Gehege eventuell interessante Beschäftigungen oder das Gehege ist zu klein.

 

Eckenscharren, insbesondere in falscher Haltung, kann zu einem stereotypischen Verhalten führen.

Stereotypische  Verhaltensmuster erkennt man daran, dass ein andauerndes Scharren ohne Pause und ohne wegschieben des Einstreu mit den Hinterläufen geschieht.

 


In wissenschaftlichen Versuchsreihen glaubt man festgestellt zu haben, das man häufiges Scharren beeinflussen  kann. Einige Rennmäuse scharren weniger häufig: Es sind genau die Mäuse, die während ihrer 'Kinderzeit' ein umfangreiches Tunnelsystem aus Röhren zur Verfügung hatten.

(Quelle: http://www.web-toolbox.net/maus/scharren.htm#ixzz4WWQ3Wwxc )


Tunnel- und Gängebauten

Eines der Hauptbeschäftigung, wie ihr nun wisst, ist das Buddeln und Scharren.

Damit es deinen Rennmäusen nicht langweilt, sollte mindestens 20cm Einstreu, im Gemisch mit Heu, Stroh anderen Einstreusorten angeboten werden.

Gerne werden auch Papprohre angenommen, die man mit ins Einstreu legt.

Wichtig ist natürlich auch eine geeignete Gehegegröße. 

Die empfohlenen 100cm x 50cm x 50cm sind meines Erachtens für eine dauerhafte Unterbringung zu klein.