Grundfuttermischung

Körner und Saaten sind die Hauptnahrungsquelle der Mongolischen Rennmaus, aber auch Frischfutter wie verschiedene Kräuter, Wurzeln und Gräser benötigen sie genauso wie tierische Proteine.

Eines der Hauptbeschäftigung der Mongolischen Rennmaus ist die Futtersuche, bedingt durch ihren schnellen Stoffwechsel fressen Rennmäuse fast ununterbrochen.

Damit sie diese Beschäftigung nachgehen können sollte das Grundfutter nicht in einem Napf angeboten werden sondern im Einstreu verteilt werden.

 

Eine ausgewogene Ernährung, sowie optimale Versorgung mit Flüssigkeit ist für Rennmäuse sehr wichtig.

Die im Handel erhältlichen Mischungen für Mongolische Rennmäuse sind leider nicht auf die Bedürfnisse abgestimmt, eher sind diese Mischungen auf den Handel abgestimmt .

Glücklicherweise findet man im Internet mittlerweile tolle Onlineshops die artgerechte Mischungen für die Mongolische Rennmaus anbieten.

Rennmausgerechte Fertigfuttermischungen finden Sie vor allem in folgenden Onlineshops:

 

Futterparadies

Futterkrämerei

Rennmausladen

Wer sich entschliesst selbst zu mischen, dem empfehle ich das Rennmausbuch von Karina Brunner (www.dasrennmausbuch.de).

Dort wird anhand einer simplen Methode durch Volumenangaben genau erläutert, wie ihr eine optimale Mischung, abgestimmt auf die Bedürfnisse eurer Rennmäuse zusammenstellen könnt.

Einen tollen Ernährungsbaustein findet ihr hier:

Ernährungsbausteine

Menge

Pauschal wird eine Futtermenge von einem gut gefüllten Teelöffel  pro Rennmaus und Tag empfohlen.

Gerne darf es auch etwas mehr sein, denn Rennmäuse haben einen sehr schnellen Stoffwechsel und befassen sich in den aktiven Phasen mit der Suche nach Futter.

Verteilen Sie das Futter im Einstreu, die Rennmaus wird es Ihnen danken, denn so kann sie ihre Hauptbeschäftigung nachgehen und langweilt sich nicht vor dem Futternapf.

 

Wasser muss täglich angeboten werden, bestenfalls in einem gut erreichbaren Napf.

 

Frischfutter sollte mindestens einmal die Woche angeboten werden.


Sonstiges

Salzleck- und Mineralsteine sind überflüssig bis ungüstig.

Den Bedarf an Salze und Mineralien erhalten Rennmäuse bereits durch das Grundfutter und vor allem durch Kräuter und Insekten.

Salzlecksteine sind für Rennmäuse lebensgefährlich denn sie enthalten Suchtstoffe die zu vermehrtes benagen führen, hierbei kann es zu einer Natriumchloridüberversorgung kommen, eine Folge dessen wäre unter Anderem Nierenversagen.