Pflanzenlexikon für Rennmäuse


Das Hauptfutter von der Mongolischen Rennmaus besteht aus verschiedenen Sämereien, Wurzeln und Gräser.

Jedoch kann man zusätzlich ein buntes Gemisch aus verschiedenen Pflanzen anbieten.

Je größer das Gemisch ist, umso besser kann die Rennmaus selektieren und hat bei regelmäßiger Gabe sogar die Möglichkeit zur Selbstmedikation.

Hier möchte ich euch Pflanzen auflisten, die ihr in der Natur finden könnt.

 

Zu beachten gilt hierbei:

- Beachtet das Rennmäuse erst langsam angefüttert werden müssen, wenn sie neue Pflanzen angeboten bekommen.

- Rennmäuse die kein Frischfutter kennen, brauchen oftmals etwas länger, bis sie sich an das gebotene Grün trauen.

- frisch gepflückte Pflanzen vor dem Verfüttern  abwaschen und abschütteln, um das Einschleppen von Endo- und Ekdoparasiten zu vermindern.

- Rennmäuse die noch kein Frischfutter kennen, sollten kein nasses Grün angeboten bekommen.

- Frischfutter sollte nach spätestens 24 Stunden aufgefuttert sein, den Rest  entfernen.

- Bitte pflückt nicht an Straßenränder oder auf fremden Feldern , diese sind oftmals durch Abgase und Pestizide vorbelastet. 

-Wollt ihr auf Felder pflücken, fragt bestenfalls den Besitzer, viele Bauern mögen es nicht so gerne, wenn ihr heranwachsendes Heu platt getrampelt wird ;) Wir füttern nur aus dem eigenen Garten und benachbarte Gärten.

 

Das Hauptfutter sollte weiterhin aus Sämereien, Wurzeln und Insekten bestehen.

Zur Abwechslung kann man ein bis zweimal die Woche, Frisches anbieten!

 

 


Pflanzenlexikon


Apfel

Apfelbaum wird von den meisten Rennmäusen sehr gerne angenommen.

Es dürfen Äste, Blüte und Blätter angeboten werden.

Anders wie viele vermuten, enthält NUR der Apfelkern Blausäure!!!



Brennessel

 

Die Brennessel wird sehr gerne in getrockneter, wie auch frischer Form von der Rennmaus gefressen.

Ich persönlich behandel die Brennessel vor der Verfütterung etwas vor, indem ich mit einem Nudelholz mehrmals rüber rolle. So verliert die Brennessel den Wirkstoff der für das Brennen verantwortlich ist.

 

Unter Anderem gehört auch die Brennessel zu den Heilpflanzen.

Sie wirkt harntreibend, entzündnungshemmend, blutreinigend und  blutstillend, appetitanregend, Stoffwechselfördernd und krampflösend.



Breit- und Spitzwegerich

Breit-Spitz und mittlerer Wegerich gehört zu den Heilpflanzen.

Diese unscheinbare Pflanze hat viele heilende Wirkungen.

Der Wegerich wirkt unter anderem Blutstillend, wundheilend, pilzhemmend, entzündungshemmend und entkrampfend.

Aus der Mitte der Blattrosette wachsen die Ähren an Stängeln. Diese können bis zu 30cm hoch wachsen.

Die Blätter des Spitzwegerich sind lang und schmal, die vom Breitwgerich sind obal und rund. Ebenso die vom mittleren Wegerich.

In der Mitte wächst Frühjahr und Sommer eine Blüte. Diese ist umringt mit vielen weißen Blüten. Die Heilwirkung hat allerdings nur das Blatt.

 



Birnenbaum



Gartenbambus

Gartenbambus gehört zu den Süßgräsern und zählt somit zu den Futterpflanzen.

Nur der Zier- und Glücksbambus ist nicht fressbar.

Hier findet ihr alle Bambusarten www.bambus-lexikon.de


Gänseblümchen

Gänseblümchen findest du auf fast jeder Wiese oder im eigenen Garten.

Diese kleinen Pflanzen schmecken fast jedem Nagetier. Insbesondere Rennmäuse lieben sie.

Gänseblümchen eignen sich insbesondere zur Anfütterung an Frischfutter.

Sie können im Ganzen, Blüte, Blatt und Stängel, angeboten werden.



Grasnelke

Grasnelken gibt es in verschiedenen Blütenfarben.

Diese leckere Pflanze kann man mit Blüte, Stängel und Blatt anbieten.

Die Blätter sehen bei der Nelke wie Gras aus.

Daher der Name "Gras"nelke.



Gundermann

Der Gundermann ist eine kleine Pflanze. Er hat kleine violette Blüten, die Blätter sehen ähnlich wie bei einer Brennessel aus, nur deutlich kleiner.

Diese tolle Pflanze hat verschiedene Heilwirkungen. Der Gundermann ist entzündungshemmend, schleimlösend und stoffwechselfördernt.

Der Gundermann enthält Gerbstoffe und Bitterstoffe und wird meistens nur dann gefressen, wenn er auch benötigt wird.



Giersch

Für die Meisten gilt der Giersch als lästiges Unkraut. In Zukunft heißt es, selbst essen oder verfüttern.

Giersch ist für Mensch und Tier, stoffwechselfördernt und schützt die Harnorgane.

 



Goldrute

Die Goldrute ist eine der besten Heilkräuter zur Unterstützung der Nieren.

Ebenfalls wirkt sie antibakteriell, harntreibend, entzündungshemmend und hat zudem heilende und stärkende auf das Nierengewebe.

 



Gepunktetes Lungenkraut

Lungenkraut findet man bevorzugt in Laubwäldern und Gebüschen.

Im Frühjahr bekommt das Lungenkraut rotviolette, kleine Blüten.

Dier Blätter sind Oval und beim gepunkteten Lungenkraut, wie der Name schon sagt, weiß gepunktet.

Lungenkraut hilft super bei Lungenentzündungen oder Erkältung. Er wirkt entzündungshemmend, schleimlösend, harntreibend, blutstillend und erweichend.

 

Lungenkraut verfüttert man bestenfalls in einem Gemisch aus mehreren Pflanzen.



Haselnuss

Haselnuss wird sehr gerne gefuttert und kann im Ganzen angeboten werden.

Haselnuss gehört zu den Birkengewächsen.

Unter Anderem enthält die Birke heilende Stoffe, diese wirken adstringierend, blutreinigend, blutstillend, fiebersenkend, gefäßverengend und sind zudem schlankheitsfördnernd. 



Himmbeerblätter

Diese Blätter werden sehr gerne von Rennmäusen gefressen.

Sie haben unter Anderem eine heilende Wirkung, entzündungshemmend, Immunsysthem stärkend, entzündungshemmend und hilft gegen Verstopfungen.

Himbeerblätter sind unter Anderem Wehenfördernd und sollten somit nicht an tragende Weibchen verfüttert werden.


Johannisbeere (Zierjohannisbeere) und Stachelbeere

Johannisbeere, sowie Zierjohannisbeere werden sehr gerne gefressen.

Man kann Blüten, Blätter und Stiele anbieten.

Johannisbeere kann man ebenfalls ab und an anbieten. 

 

Das Gleiche gilt im Übrigen für Erdbeere, Himmbeere, Stachelbeere und Brombeere.

 



Knoblauchrauke

Die Knoblauchrauke gehört zu den Kreuzblütler.

Den Namen hat sie durch ihren Geruch. Reibt man am Blatt, so riecht es intensiv nach Knoblauch.

Dieses Wildgewächs hat unter Anderem, eine heilende Wirkung.

Knoblauchrauke wirkt antibakteriell, schleimlösend, fördert die Wundheilung und hilft gegen Würmer.



Kirschbaum

Beim Kirschbaum kann man Ast, Blüte und Blätter unproblematisch verfüttern.

Sie sind nicht blausäurehaltig, wie oft angegeben. Blausäure enthält nur der Kern der Frucht.

Die Kirsche selbst kann in kleinen Mengen und selten, ohne Kerne angeboten werden.



Lavendel

Lavendel erkennt man eigentlich schon am Geruch.

Der Geruch selber hat eine beruhigende Wirkung und wirkt auf vielseitiger Art heilend.

Unter anderem wirken die ätherischen Öle im Lavendel antiseptisch, beruhigend, harntreibend, krampflösend und beruhigend.

 

Lavendel kann im Ganzen, in einem Gemisch, angeboten werden.

 



Löwenzahn

Jeder kennt diese Pflanze, doch die wenigsten wissen, das auch der Löwenzahn zu den Heilpflanzen gehört.

Löwenzahn regt die Verdauung an, ist appetitanregend, krampflösend, pflegt die Leber und Galle und ist zudem Immunstärkend.

Der Löwenzahn hat Blätter die wie die Zähne eines Löwens aussehen, daher der Name.

Die Blüte ist plüschig und gelb.

Der Löwenzahn kann im Ganzen angeboten werden, auch die Wurzel wird gerne gefressen.



Miere

Insbesondere Stern- und Vogelmiere wird gerne von Rennmäusen gefressen.

Diese unscheinbare kleine Pflanzen hat sternförmige weiße Blüten und ist im Ganzen verfütterbar.

Die Miere ist eine Heilpflanze und enthält viele Vitamine, Saponine, Flavonoide, Cumarine, Mineralien, Oxalsäure, Schleim, Zink und ätherische Öle. Insbesondere die ätherischen Öle sind hier wichtig, sie sind

blutreinigend, blutstillend, kühlend, schleimlösend und harntreibend. 

 



Scharfgabe

Scharfgabe gehört zu den Heilkräutern die insbesondere die Verdauungsorgane unterstützen.

Scharfgabe kann im Gemisch angeboten werden, wird aber meistens nur dann gefressen, wenn es benötigt wird.

Sie wirkt blutreinigend, blutstillend, krampflösend, gefässtonisierend, hilft gegen Blähungen, stärkt den Darm 



Spierstrauch

Spiere kann im Ganzen angeboten werden, Blüte, Stängel und Blatt



Storchschnabel

Dieser Verwandte der Geranie, fällt durch seine kleinen lila Blüten auf. Im Unterschied zur verwandten Geranie, riecht der Storchschnabel allerding richtig herb.

Storchschnabel ist ein heilendes Wildgewächs.

Er ist blutstillend, regt den Stoffwechsel an, hilft gegen Durchfall und hilft der Wundheilung.



Salbei

Salbei gehört ebenfalls zu den Heilpflanzen und wird von den meisten Rennmäusen nur dann gefressen, wenn es benötigt wird, ansonsten wird es meistens liegen gelassen.

Salbei hat eine desinfizierende und zusammenziehende Wirkung.

Genauer betrachtet hat Salbei so viele Wirkstoffe, das er zu den Allheilmittel gehört.

Er ist unter Anderem, antibakteriell, entzündungshemmend, harntreibend, tonisierend, blutstillend, adstringierend und krampflösend.



Taubnessel und Goldnessel

Die Taubnessel und Goldnessel ähneln der Brennessel sehr, allerdings brennen diese beiden Arten nicht.

Taubnessel gibt es mit weißen und roten Blüten. Goldnessel erkennt man an gelben Blüten und einem weißen Muster auf dem Blatt.

AlleVarianten sind fressbar für Rennmäuse.

Die Taubnessel hat so viele Wirkstoffe, das sie als Allheilmittel bekannt ist;

adstringierend, antibakteriell, beruhigend, blutreinigend, harntreibend, krampflösend, schleimlösend, hilft bei Verdauungsprobleme und bei Erkältungen.



Wald-Erdbeere

Sowohl die Frucht, als auch die Blätter werden gerne von Rennmäusen gefressen.

Die Frucht sollte allerdings selten angeboten werden, da sie viel Furchtzucker enthält.

Die Blätter und Blüte können in unbegrenzten Mengen angeboten werden.



Weißdorn

Weißdorn kann in einem guten Gemisch im Ganzen verfüttert werden.

Weißdorn hat heilende Wirkstoffe, er wirkt durchblutungsfördernd.



Zitronen-Melisse

Die Melisse, sowie Zitronen-Melisse enthält eine vielseitige Heilwirkung.

Beim verreiben zwischen den Fingern riecht die Melisse leicht nach Zitrone, und leicht minzig.

Melisse ist antibakteriell, krampflösend, aufmunternd, pilzhemmend, beruhigend, schmerzstillend, virushemmend und hat eine kühlende Wirkung.



Malven