Schwanzhaut abgestreift

Der Schwanz der Mongolischen Rennmaus dient nicht nur als Gleichgewichtshilfe, viel mehr besitzt Dieser eine besondere Automonie um sich vor Fressfeinden zu schützen.

Ähnlich wie bei einer Eidechse löst das Festhalten des Schwanzes eine Automonie aus, Diese bewirkt das sich die Haut vom Knochen löst.

Diese Reaktion ermöglicht der Rennmaus vor dem Fressfeind zu fliehen.

Anders jedoch wie bei Eidechsen, wächst bei der Rennmaus die Schwanzhaut nicht mehr nach.

Der nun sichtbare Knochen vertrocknet und fällt ab, in manchen Fällen wird Dieser auch von der Rennmaus selbst abgenagt.

 

In den meisten Fällen brauch der Halter nicht eingreifen und die Bruchstelle verbinden oder verarzten. Die Wunde verheilt von alleine und Infektionen treten bei guter Pflege und Grundhygiene eigentlich nicht auf.

Für den Abheilungszeitraum sollte lediglich auf ein Sandbad verzichtet werden und die Wunde im Auge behalten werden.

 

Sollte sich die Wunde dennoch entzünden, muss natürlich ein Tierarzt aufgesucht werden.

Eine Infektion erkennt man daran, dass das Schwanzende stark erwärmt ist oder sogar geschwollen und dass sich das Tier dort juckt und kratzt.

Die meisten Rennmäuse können mit einem verkürzten Schwanz gut leben und haben wenig bis gar keine Gleichgewichstprobleme.

Fazit

Abgestreiftes Schwanzfell ist in der Regel kein Ergebnis einer Beißerei zwischen Artgenossen.
In den meisten Fällen versuchen Menschen die Tiere am Schwanz festzuhalten.

Das Risultat liegt dann wortwörtlich, auf der Hand.

Als Rennmaushalter sollten Sie die Tiere niemals am Schwanz festhalten oder hochheben.

Eine schnelle Entnahme ist höchstens an der Schwanzwurzel (direkt am Popo) möglich.

Eine bessere Methode ist es, die Rennmaus in eine Transportbox oder Schachtel zu locken oder in eine Röhre.