Geschlechtserkennung

Möchte man das Geschlecht seiner Rennmäuse erkennen, ist Dies in unterschiedlichen Altersklassen möglich.

 

 


Links ist ein Weibchen mit 10 Tagen abgebildet.

Ab dem 10 Lebenstag ist der Bauch mit reichlich Fell bedeckt, so das man bei Weibchen die Zitzen gut erkennen kann.

 

Männchen haben eine ausgeprägte Duftdrüse, die man schon ab dem 10 Lebenstag erkennen kann.

Auch ist der Zipfel größer als bei einem Weibchen, dies erkennt man aber nur im direkten Vergleich.

 


Weibchen mit 4 Wochen.

Böckchen mit 4 Wochen



 

Bei jungen Rennmäusen ist eine Geschlechtsbestimmung durch den Abstand zwischen Afteröffnung und Penis oder Afteröffnung und Harnröhrenzapfen möglich.

Bei einem Bock ist der Abstand etwas dreimal größer, als bei einem Weibchen

 

Je Älter die Rennmäuse werden und insbesondere nach der Geschlechtsreife, kann man das Geschlecht am Besten erkennen.

Bei Männchen sind nun die Hoden deutlich zu erkennen.

Devote Männchen haben kleinere Hoden, als dominante Männchen.

Adultes Männchen 

Die Hoden können je nach Farbschlag hell oder dunkel sein.

Adultes Weibchen

After und Harnröhrenzapfen sitzen nah beieinander.



Vielen Dank für die Bereitstellung der Bilder Berenice von den wilden Ringrennern.

Die Geschlechtsreife bei Weibchen setzt mit ca. 8 Wochen ein, bei männlichen Rennmäusen mit 10 Wochen.

Direkt nach der Geschlechtsreife werden die Rennmäuse mit der Arterhaltung beginnen.

Weibchen haben eine recht kurze Tragezeit, im schlechtesten Fall können binnen einem Jahres bis zu hundert Jungtiere geboren werden, denn die jungen Weibchen können wiederum vom Vater gedeckt werden und auch die Brüder decken die weiblichen Geschwister.

So kommt es beim nicht trennen schnell zu einer Überbevölkerung.

 

Rennmäuse sind durch falsche Züchtungen, mit vielen genetischen Erkrankungen vorbelastet. Daher ist es nicht ratsam ohne genetisches Grundwissen zu züchten.

Sollte es zu einem ungewollten Wurf kommen, muss das Männchen vom Weibchen getrennt werden, denn bereits wenige Stunden nach der Geburt ist das Weibchen wieder Aufnahmefähig und könnte somit in den nächsten 28 Tagen einen erneuten Wurf bekommen.

 

Mit ca. 7-10 Wochen können die männlichen Jungtiere zum Vatertier gesellt werden.